Geocachen - Dank Computer und internet wieder raus in die Natur

Worum geht es beim Geocaching?

Der Begriff Geocaching ist aus zwei Wörtern zusammengesetzt:

  • Geo = Erde
  • cache = Versteck; Depot

 

Einfach erklärt, ist das Geocaching eine "moderne Schnitzeljagd mit Navi".

 

Das Ziel beim Geocaching ist, dass man Dosen / Behälter (genannt Caches), die von anderen Leuten versteckt wurden, findet. Wenn man solch einen Cache gefunden hat, trägt man sich in ein innenliegendes Logbuch ein und versteckt den Cache- Behälter wieder so, dass ein Unbeteiligter (=Muggel), diesen Cachebehälter nicht ohne Weiteres finden kann. Bei größeren Cachebehältern hat man auch noch die Möglichkeit Gegenstände zu tauschen (=traden). Dabei sollte man immer fair tauschen (d.h. etwa gleiche Werte).

Wichtig ist, dass man später seinen erfolgreichen Fund auch im Internet dokumentiert. Bei diesem „online loggen“, sollte man auch schreiben, was man während der Suche erlebt hat (z.B. was einem an diesem Cache gefallen hat, ob er schwer zu finden war etc. Dabei ist aber unbedingt zu beachten, nichts über das Versteck zu verraten / keine genauen Hinweis zu geben).

 

Wie erfährt man von den Caches ?

Idealerweise wird man sich auf einer Geocache - Seite registrieren. Die Registrierung ist kostenlos. Die wichtigste und größte Seite ist http://www.geocaching.com , dort sind weltweit die meisten Caches aufgelistet. Eine andere Seite um an Cacheverstecke zu kommen ist die Seite http://www.opencaching.de . Hier sind aber deutlich weniger Caches gelistet. Auf den genannten Seiten hat man nach der Registrierung die Möglichkeit, sich die Caches an einem bestimmten Ort, anzeigen zu lassen.

 

Wenn man sich einen Cache auf einer der Seiten anschaut, dann erfährt man Genaueres über:

  • die Cache-Art
  • die Cache-Größe
  • den Schwierigkeitsgrad
  • die Terrainwertung
  • meist eine kurze Geschichte zum Cache, oder was es dort besonderes zu sehen gibt
  • die Aufgabe die es zu lösen gilt (bei sogenannten Mysterys)
  • oder die Anzahl bzw. Art von Stationen (bei sogenannten Multis)

Welche Cache-Arten gibt es?

Die wichtigsten Cachearten sind:

  • Tradis: Bei einem „Tradi“ (Traditioneller Cache) bekommt man direkt die Finalkoordinaten, an denen man den Cache finden wird.
  • Multis: Ein Multi besteht immer aus mehreren Stationen. An den Stationen muss man entweder Fragen beantworten oder nach einem Hinweis suchen (Genaues wird in der jeweiligen Cachebeschreibung erklärt).
  • Mysterys: Um einen Mystery zu finden, muss vorab immer erst ein Rätsel gelöst werden, um an die Final- oder Startkoordinaten zu kommen.
  •  

Außerdem gibt es noch Earth-, Wherigo-, Virtual-, Webcam-, Event-, Mega Event-, CITO- und Letterbox- Caches. Die Erklärung würde meines Erachtens hier erstmal zu umfangreich sein.  

 

Welche Cache-Größen gibt es?

  • Micro: In der Regel sind Micros kleine Filmdosen oder „Petlinge“ ( PET- Rohlinge, aus welchen die PET- Getränkeflaschen produziert werden) , in denen dann das Logbuch (und evtl. ein Stift) liegt.
  • Small: Eine kleine Dose in die neben Logbuch auch kleine Tauschgegenstände hinein passen.
  • Regular: Größere Dosen oder Munitionskisten mit Platz für größere Tauschgegenstände.
  • Large: Bei der Größe „Large“ muss der Finalbehälter mindestens 5 Gallonen (ca. 19 Liter) groß sein.
  • Other: Diese Größe steht für alle anderen Caches. Ein "other" ist sehr häufig ein sogenannter "Nano". Bei einem Nano handelt es sich um ein magnetisches Döschen (etwa so groß wie ein kleiner Fingerhut) in den nur ein Logstreifen passt. Ein "other" kann aber auch Caches bezeichnen, die keine "normale" Dose sind. Beispielsweise kann ein „Logbuch“ auch eine Tunnelwand sein, an der man sich mit einem Ultraviolettstift  als Log eintragen kann.

Was bedeutet die D/T Bewertung?

  • D steht für "difficulty" (Schwierigkeit) und zeigt, wie schwer ein Cache zu finden ist. Die D-Wertung bezieht sich entweder auf das Cacheversteck oder bei Mysterys auch auf das Rätsel.Die Bewertung geht von Stufe 1 (supereinfach) bis Stufe 5 (superschwer). Um einen D5 - Mystery zu lösen, werden meist spezielle Kenntnisse benötigt, oder es ist mindestens eine lange Recherche notwendig.

 

  • T steht für "terrain" (Gelände) und gibt an, wie schwierig das Gelände vor Ort ist. Auch hier wird von 1 (geeignet für Rollstuhlfahrer und Kleinkinder) bis 5 (Spezialausrüstung benötigt, z.B. Kletterausrüstung, Boot, Taucherausrüstung) bewertet.

 

Weitere Erklärungen gibt es in großer Anzahl, hier einzelne Beispiele aus Youtube:

 

Was ist Geocaching?

https://www.youtube.com/watch?v=4JrEBedGJqc

 

 

Geocaching im ZDF

https://www.youtube.com/watch?v=Im0i8w_xHvw

 

 

Geocaching „für Dummies

https://www.youtube.com/watch?v=CoqTyb4quQs

 

 

Wenn Ihr mehr übers Geocachen wissen wollt, könnt ihr gerne Euren Cacher- Doc Mayr fragen!

Wir sind für Sie da:

Kinder- und Jugendpraxis Murnau

Kocheler Straße 27

82418 Murnau

 

Dr. med. Daniela Zakis
FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und - psychotherapie

Tel 08841 - 9988509
Fax 08841 - 623629

 

Dr. med. Ernst Georg Mayr
Kinder- und Jugendarzt

Tel 08841 - 5135
Fax 08841 - 623629

 

E-Mail:

team[at]kjp-murnau.de

 

 

Oder nutzen Sie gerne unser Kontaktformular.

DruckversionDruckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Kinder- und Jugendpraxis Murnau Dr. med. Daniela Zakis, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie sowie Dr. med. Ernst Georg Mayr Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin